Der Herr der zerstörten Seelen

Der Herr der zerstörten Seelen - Roman von Heinz G. KonsalikFür Dorothea Folkert wird der Alptraum jeder Mutter wahr: Ihre Tochter Kati ist spurlos verschwunden und in einem Abschiedsbrief sagt sie sich von ihrer Mutter los. Dorothea kann ihr Kind nicht aufgeben – voller Angst macht sie sich auf die Suche nach dem jungen Mädchen und muss entdecken, dass sie vom Leben der Tochter viel weniger weiß, als sie geglaubt hat. Die Spur führt Dorothea in ein geheimnisvolles Schloss, zu einer Sekte, die sich „Gottes Welt“ nennt und die mit glühendem Fanatismus die Seelen ihrer Opfer zu beherrschen sucht.

Dazu Erinnerungen von Dagmar Konsalik

Die Romane meines Vaters haben häufig einen gesellschaftlichen Bezug. Über Plutoniumschmuggel, Tankerunglücke, Ecstasy und Sekten wurde schon damals ausführlich berichtet. Mein Vater liebte es, solch schockierende Fakten in eine spannende Romanhandlung einzubetten, um diese Themen durch eine emotionale und fiktive Geschichte noch näher an interessierte Leser heranzubringen. Es war ihm wichtig, dass seine Leser mit den dargestellten Personen fühlen, sich im Idealfall mit ihnen identifizieren können. Befragt, ob er glaubt, dass er mit einer Aufklärungsgeschichte über Sekten die betroffenen abhängigen Jugendlichen überhaupt erreicht, hat er gesagt: “Ich schreibe eher für die Eltern, die teilweise gar nicht wissen, mit was sich ihre Kinder beschäftigen und warum. Und bei wem sie ihr vermeintliches Seelenheil finden.” Durch einen Fall im Freundeskreis wurde seine Neugierde geweckt, und so entstand “Der Herr der zerstörten Seelen”. Ein Roman über die Bedrohung durch Sekten, ein Thema, das leider allein schon durch prominente Vorreiter in Hollywood immer aktuell bleiben wird.

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