Der schwarze Mandarin

Der schwarze Mandarin - Roman von Heinz G. KonsalikAuf einer Forschungsreise durch das geheimnisvolle China verliebt sich der Ethnologe und Schriftsteller Hans unsterblich in die schöne Reiseleiterin Liyun. Ihre Liebe überwindet die Kluft zwischen den Kulturen, doch es gibt Mächte, die ihnen ihr Glück nicht gönnen. Die Triaden, die chinesische Verbrecherorganisation, die die Mafia an Grausamkeit weit übertrifft, hat es auf Hans und Liyun abgesehen. Wird es den beiden gelingen, im Kampf gegen die dunkle Übermacht ihr Leben und ihre Liebe zu retten?

Dazu das Nachwort von Dagmar Konsalik

Die richtige Mischung aus Realität und Fiktion hat wesentlich zum Erfolg meines Vaters beigetragen. Der Hintergrund, vor dem seine Geschichten spielten, wurde im Laufe der Jahre immer wichtiger. Teilweise recherchierte er für seine Stoffe bis zu drei Jahre. Er unternahm viele Reisen, eine führte ihn in die chinesische Stadt Kunming, wo er die Chinesin Ke Gao kennenlernte, die unser aller Leben verändern sollte. Sie war seine Fremdenführerin und Dolmetscherin bei einer seiner Recherchereisen durch China. Ke Gao wurde ihm damals vom Ministerium in Peking zugeteilt und führte ihn in Gegenden, in denen noch nie eine „Langnase“ war. Sie wurde die Liebe seines Alters. Und sie inspirierte ihn zu dem Roman „Der schwarze Mandarin“ – die Geschichte über eine Liebe zwischen zwei Kulturen vor dem Hintergrund des organisierten Verbrechens. Für mich war klar, dass dies einer der vier Stoffe sein würde, den ich im Rahmen der Konsalik-Collection für die ARD 1997 koproduzieren wollte, denn er trug sehr starke autobiografische Züge. Im Film wird der China bereisende Schriftsteller bzw. Kriegsberichterstatter – ebenfalls ein Beruf, den mein Vater während des Krieges ausübte –gespielt von einem der Superstars der internationalen Kinoszene, Jürgen Prochnow. Auch er Deutscher mit beachtlichen Auslandserfolgen. Ich sah Parallelen und war sehr stolz, ihn für diese Rolle gewinnen zu können. Ich wechselte endgültig das Medium, vom Buch zum Film. Die Filmversion des „Schwarzen Mandarins“ heißt übrigens „Liebe im Schatten des Drachen“.

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