Die Liebenden von Sotschi

Die Liebenden von Sotschi - Roman von Heinz G. KonsalikEin harmloser Urlaubsflirt – so fängt es an. Im paradiesischen Kurort Sotschi am Schwarzen Meer lernt die deutsche Ärztin Dr. Irene Walther einen russischen Ingenieur kennen. Als die Ferien zu Ende gehen, weiß Irene, dass sie Boris nie vergessen wird. Doch Hoffnung auf ein Wiedersehen gibt es nicht. Bis Boris seiner großen Liebe wegen alles hinter sich lässt: seinen Beruf, seine Karriere, sein Land. Wieder vereint geraten die beiden Liebenden in das gefährliche Spiel der Geheimdienste.

Dazu das Nachwort von Dagmar Konsalik

Alle Russland-Bücher meines Vaters sind durch Gorbatschow über Nacht historische Romane geworden. Was ihnen nichts von ihrer Spannung und ihrer Seele nimmt. Mein Vater sprach immer von seiner ostischen Seele, die wohl auch mit den bulgarischen Vorfahren seiner Mutter zu tun hatte. Von ihr hat er als Autor Heinz Günther den Mädchenamen angenommen – sie war eine Konsalik. Land und Leute in Russland liebte er sehr. Was er nie geliebt hat, war der Bolschewismus. „Meine Bücher sind Liebeserklärungen an das Land und die Menschen, aber gleichzeitig auch ein Angriff auf den Kommunismus.“ Deshalb stand er in Russland jahrelang auf der Liste. In der DDR wurde ein Leser seiner Romane, die er heimlich gelesen hatte, sogar inhaftiert, wie er meinem Vater bei dessen erster Signierstunde nach dem Mauerfall – übrigens in einer Buchhandlung am Alexanderplatz – unter Tränen erzählte. Eine der politisch eher harmloseren Geschichten ist Die Liebenden von Sotschi, da die dramatische Liebesgeschichte des Heldenpaares während des Kalten Krieges ganz klar im Vordergrund dieses Agententhrillers steht.

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