Mayday Mayday

Mayday Mayday - Roman von Heinz G. KonsalikEin grausamer Streich des Schicksals raubt dem Piloten Paul Brückner den Menschen, den er am meisten liebt: Seine Lebensgefährtin Anja wird bei einer entsetzlichen Katastrophe, in die zwei Flugzeuge verwickelt sind, zusammen mit 260 weiteren Passagieren getötet. Als Mann der Luftfahrt kann sich Paul die Ursache des schrecklichen Unglücks nicht erklären, doch um endlich Frieden zu finden, muss er Antworten auf seine Fragen haben und wissen, warum Anja sterben musste. Auf eigene Faust beginnt er, die Hintergründe des Zusammenpralls zu ermitteln.

Dazu das Nachwort von Dagmar Konsalik

Mein Vater war sicherlich der fleißigste Mensch, der mir in meinem Leben begegnet ist. Er saß Tag für Tag an seiner Schreibmaschine, die er mit dem Argument „den Computer habe ich im Kopf“ niemals gegen ein modernes Gerät eingetauscht hätte. Er verließ sein Büro erst, wenn er mindestens das sich selbst gesetzte Ziel von fünf Schreibmaschinenseiten pro Tag erreicht hatte. Die Ideen für seine Themen holte er sich sehr oft aus Zeitungsmeldungen. So las er eines Tages: „Die Angst vor billigen Raubkopien von hochwertigen Ersatzteilen ist groß. Denn in der kostenintensiven Luftfahrt kann man präzise Hightech-Bauteile fast schon in Gold aufwiegen – Qualität hat eben ihren Preis. Die Versuchung, Originalteile durch Billig-Imitate zu ersetzen, ist groß.“ In der Fliegerei gab es bereits Fälle, bei denen derartige Teile Unfälle verursachten – sie hielten den extremen Belastungen im Flugbetrieb nicht stand. Mein Vater war Vielflieger, er ging den Dingen auf den Grund, und schon war die Idee zu “Mayday Mayday” geboren, sein Roman über eine grauenhafte Flugzeugkatastrophe, skrupellose Geschäfte und natürlich eine Liebesgeschichte. Für das Schreiben brauchte mein Vater häufig viel weniger Zeit als für die Recherche. In diesem Fall hat er ein Vierteljahr geschrieben und anderthalb Jahre recherchiert, in Miami, auf Mallorca und bei der deutschen Pilotenvereinigung Cockpit. Ich habe “Mayday Mayday” mit Heinz Hönig in der Hauptrolle, u.a. in Miami, für die ARD koproduziert. Auch dieses Buch ist eine der vier Verfilmungen für die Konsalik-Collection.

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